Ihre Digitale Visitenkarte - Wieso die richtige Bildgröße auf Social-Media wichtig ist!
In den letzten Jahren ist deutlich geworden, wie essentiell der Social-Media-Auftritt eines Unternehmens ist: Über die sozialen Netzwerke vergrößern Sie Ihre Reichweite und können in einen direkten Austausch mit (potentiellen) Kunden, Bewerber:innen und Interessent:innen treten. Die einzelnen Plattformen sind dabei längst nicht mehr nur im beruflichen Umfeld präsent, sondern ebenso im privaten Alltag der meisten Menschen fest verankert. Umso wichtiger ist ein professionelles Profil mit qualitativ hochwertigen Bildern – denn nur so heben Sie sich visuell von der Konkurrenz ab und verschaffen sich einen klaren Vorteil in der Kommunikation.
Von Profilbildern über Headerbilder bis zu Thumbnails und Story-Covers: Keine Plattform gleicht der anderen, und die Maße ändern sich regelmäßig – teils mehrfach im Jahr, wenn Netzwerke ihre Feed-Layouts oder Algorithmen anpassen. Damit Sie bei der Auswahl des richtigen Bildformats nicht ins Straucheln geraten, haben wir hier eine aktualisierte Übersicht mit den jeweils gültigen Maßen zusammengestellt – sortiert nach der Relevanz, die die Plattformen für Unternehmen 2026 typischerweise haben.
Wichtige Änderungen gegenüber den Vorjahren:
Instagram zeigt Beiträge im Profil-Grid inzwischen im Format 3:4 an (vorher 1:1) – Hochformat-Postings sind mittlerweile Standard.
IGTV existiert nicht mehr – Meta hat das Format bereits 2022 vollständig in Reels integriert.
Twitter heißt seit 2023 X, auch das Rebranding sollte sich in der eigenen Kommunikation niederschlagen.
TikTok gehört 2026 für die meisten Branchen zu den relevantesten Plattformen und wird deshalb neu in die Übersicht aufgenommen.
| Format | Größe | Verhältnis |
| Instagram Feed | 1080 x 1350 px | 4:5 |
| Instagram Story/Reel | 1080 x 1920 px | 9:16 |
| LinkedIn Post | 1200 x 627 px | 1,91:1 |
| Facebook Post | 1200 x 630 px | 1,91:1 |
| YouTube Thumbnail | 1280 x 720 px | 16:9 |
| TikTok Video | 1080 x 1920 px | 9:16 |
Instagram ist eine der weltweit größten Plattformen, um Inhalte über Bilder und Videos zu teilen und direkt mit der eigenen Zielgruppe in Kontakt zu treten – sei es über einen Feed-Post, eine Story(-Highlight) oder ein aussagekräftiges Profilbild. Wer hier auffallen will, kommt an den richtigen Seitenverhältnissen nicht vorbei: Seit der Umstellung des Profil-Grids auf das Format 3:4 werden Beiträge in der Rasteransicht automatisch beschnitten, wenn sie nicht mittig komponiert sind. Für Feed-Posts hat sich das Hochformat (4:5) inzwischen als Standard durchgesetzt, weil es auf mobilen Geräten deutlich mehr Bildschirmfläche einnimmt als das früher übliche Quadrat.
Praxistipp: Für Feed-Posts das Hochformat 4:5 nutzen und wichtige Bildelemente mittig platzieren, damit sie auch im 3:4-Grid nicht verloren gehen.
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Profilbild |
320 x 320 px (1:1), Mindestgröße 110 x 110 px |
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Feed-Bild |
Hochformat (empfohlen): 1080 x 1350 px (4:5) Quadratisch: 1080 x 1080 px (1:1) Querformat: 1080 x 566 px (1,91:1) Profil-Grid zeigt 3:4 (1080 x 1440 px) – Motive mittig setzen |
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Story & Reel |
1080 x 1920 px (9:16) |
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Karussell |
Format wie Einzelbild, für alle Bilder eines Karussells identisch |
LinkedIn ist die weltweit größte Business-Plattform und für Unternehmenskommunikation, Employer Branding und Themenführerschaft kaum zu ersetzen: Hier werden Jobangebote gestreut, Positionierungen geschärft und der direkte Austausch mit Entscheider:innen und Fachkräften gesucht. Wer sich professionell präsentieren will, sollte besonders auf die Unterscheidung zwischen persönlichem Profil, Unternehmensseite und Event-Profil achten – die Formate unterscheiden sich hier stärker als auf den meisten anderen Plattformen, und gerade beim Unternehmensbanner wird häufig das falsche (zu große) Format verwendet.
Praxistipp: Für das Unternehmensseiten-Banner unbedingt 1128 x 191 px verwenden – wird stattdessen das persönliche Profilbanner-Format (1584 x 396 px) übernommen, wirkt das Bild gestaucht oder wird beschnitten.
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Profilbild |
Persönlich: 400 x 400 px Unternehmen / Event: 300 x 300 px |
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Titelbild |
Persönlich: 1584 x 396 px (4:1) Unternehmen: 1128 x 191 px Event: 1584 x 396 px (4:1) |
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Feed-/Bildpost |
1200 x 627 px (1,91:1) oder 1080 x 1080 px (1:1) |
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Blogartikel-Titelbild |
744 x 400 px |
TikTok
TikTok war lange primär eine Plattform für private Unterhaltung, hat sich aber zu einem festen Bestandteil des Marketing-Mix entwickelt – auch für B2B-Themen, Employer Branding und Behind-the-Scenes-Content. Anders als bei den meisten anderen Netzwerken gibt es hier praktisch kein alternatives Format: TikTok ist konsequent auf vertikale, mobile-first Inhalte ausgelegt, und quer- oder quadratisch angelegte Bilder werden mit schwarzen Balken oder unschönem Beschnitt dargestellt.
Praxistipp: Konsequent im Hochformat 9:16 denken – auch bei Video-Cover und Foto-Karussells. Wichtige Elemente wie Gesichter oder Text gehören in die mittlere Safe Zone, da der Rand von Bedienelementen der App überlagert wird.
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Profilbild |
200 x 200 px (1:1, Anzeige rund) |
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Video |
1080 x 1920 px (9:16) |
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Video-Cover |
1080 x 1920 px (9:16), Safe Zone mittig beachten |
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Foto-Karussell |
1080 x 1920 px (9:16) |
YouTube
YouTube ist die zentrale Plattform für Unternehmen, die auf Video-Content setzen – von Imagefilmen über Tutorials bis zu Recruiting-Videos. Auch wenn der Fokus klar auf bewegten Bildern liegt, entscheiden statische Elemente wie Thumbnails und Kanalbanner maßgeblich mit darüber, ob Nutzer:innen überhaupt klicken: Ein unscharfes oder falsch zugeschnittenes Thumbnail kostet spürbar Reichweite, weil der YouTube-Algorithmus die Klickrate als Qualitätssignal wertet.
Praxistipp: Bannertext und Logo grundsätzlich innerhalb der Safe Zone (1235 x 338 px) platzieren – Inhalte außerhalb dieses Bereichs werden auf Mobilgeräten und Smart-TVs abgeschnitten.
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Profilbild |
800 x 800 px (Anzeige rund) |
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Kanalbanner |
2560 x 1440 px Safe Zone: 1235 x 338 px, zentriert |
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Videogröße |
16:9 (Shorts: 1080 x 1920 px, 9:16) |
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Thumbnails |
1280 x 720 px |
Facebook bleibt trotz sinkender organischer Reichweite ein wichtiger Kanal für Unternehmensseiten, Events und Community-Aufbau – gerade in Kombination mit Instagram über die Meta Business Suite. Wie bei Instagram gilt: Hochformatige Bilder nehmen im mobilen Feed mehr Platz ein und erzielen dadurch tendenziell mehr Aufmerksamkeit als klassische Querformate, die früher als Standard galten.
Praxistipp: Für Feed-Posts das Hochformat (4:5, 1200 x 1500 px) testen – es performt inzwischen häufig besser als das klassische 1,91:1-Querformat.
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Profilbild |
800 x 800 px, Mindestgröße 180 x 180 px (1:1) |
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Titelbild |
851 x 315 px (Desktop), 640 x 360 px (Mobile), ca. 2,7:1 |
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Geteiltes Bild quer |
1200 x 630 px (1,91:1) |
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Geteiltes Bild hoch |
1200 x 1500 px (4:5) |
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Geteilter Link |
1200 x 630 px (1,91:1) |
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Geteiltes Video |
1280 x 720 px (16:9) bzw. 1080 x 1920 px (9:16, Reels) |
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Event-Bild |
1200 x 628 px |
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Gruppen-Titelbild |
1640 x 856 px (ca. 1,92:1) |
Pinterest funktioniert weniger wie ein klassischer sozialer Feed und mehr wie eine visuelle Suchmaschine: Pins tauchen über Monate hinweg in Suchergebnissen und Empfehlungen auf, statt nach wenigen Tagen im Feed zu verschwinden. Das macht die Plattform besonders für Branchen mit hoher Inspirations- und Bildorientierung interessant – von Einrichtung über Mode bis zu DIY-Themen –, für klassische B2B-Kommunikation spielt sie in der Regel eine untergeordnete Rolle.
Praxistipp: Pinterest empfiehlt inzwischen selbst größere Pin-Formate (1000 x 1500 px statt der früher üblichen 735 x 1102 px), um im Masonry-Grid mehr Fläche einzunehmen.
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Profilbild |
165 x 165 px (1:1) |
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Board-Cover |
600 x 600 px |
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Pins |
1000 x 1500 px (2:3) |
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Story-/Idea-Pin |
1080 x 1920 px (9:16) |
X (ehemals Twitter)
X – bis 2023 unter dem Namen Twitter bekannt – lebt nach wie vor stark von Text und Aktualität, doch auch hier steigert ein Bild die Interaktionsrate spürbar gegenüber reinen Text-Posts. Für Unternehmen eignet sich die Plattform vor allem für Kundendialog in Echtzeit, Ankündigungen und das Beobachten der öffentlichen Wahrnehmung der eigenen Marke.
Praxistipp: Den Markennamen X konsequent auch in eigenen Materialien verwenden – die Bezeichnung Twitter ist seit dem Rebranding 2023 veraltet.
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Profilbild |
400 x 400 px (1:1) |
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Titelbild |
1500 x 500 px (3:1) |
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Feed-Bild |
1200 x 675 px (16:9), Mindestgröße 440 x 220 px |
Xing war lange die deutschsprachige Antwort auf LinkedIn, hat aber in den letzten Jahren spürbar an Bedeutung als aktives soziales Netzwerk verloren und wird von vielen Nutzer:innen inzwischen eher als reine Jobbörse und Lebenslauf-Datenbank genutzt. Für viele B2B-Zielgruppen liegt der strategische Schwerpunkt heute klar auf LinkedIn – ein Xing-Profil sollte dennoch gepflegt und mit korrekten Bildformaten ausgestattet sein, da es weiterhin häufig für einen ersten Eindruck herangezogen wird.
Praxistipp: Das Profilbild in 1024 x 1024 px hochladen – kleinere Maße wirken bei der Klick-Vergrößerung auf Xing schnell unscharf.
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Profilbild |
1024 x 1024 px (1:1) |
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Titelbild (Premium) |
1280 x 624 px |
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Portfolio-Bilder |
150 x 150 px |
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Event-Header-Bild |
Hintergrund 984 x 311 px, Logo 256 x 256 px |
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